Vereinssatzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Stofftiere Online e.V.“. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen. Seit der Eintragung führt er den Zusatz „e.V.“.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Langen.
3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck des Vereins

1. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kenntnissen und Fähigkeiten im Umgang mit Computern: Im „Zeitalter der Informationstechnik“ ist es elementar wichtig, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den Zugang zu modernen Medien wie Computern, Netzwerken und dem Internet zu ermöglichen und sie darin zu schulen. Gerade Jugendliche und junge Mitglieder profitieren von den erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten, da diese mitunter für den Eintritt in die Berufswelt vorausgesetzt werden und in jedem Fall die Chancen bei Arbeits- bzw. Ausbildungssuche steigern.

 

Bei der Arbeit und den Zielen des Vereins genießt deshalb die Förderung der Benutzung von vernetzten Computersystemen und der damit zusammenhängenden Vermittlung von fachspezifischem Wissen um Installation, Konfiguration und Benutzung von Hard- und Software den größten Stellenwert.

 

2.     Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

2.1.   die Unterstützung gemeinnütziger, öffentlicher Jugendeinrichtungen wie z.B. Schulen, Jugendheimen, Jugendzentren bei Fragen zu Computern, Netzwerken und Computerspielen.

2.2.   die Organisation und Veranstaltung von LAN- bzw. Online-Spiele (Spiele über ein elektronisches Netzwerk), durch welche die Teilnehmer in ihrem Umgang mit Computern und Computernetzwerken geschult werden und die Möglichkeit haben ihre sportlichen Leistungen zu vergleichen (i.S.d. Amateursports). Mitunter werden freilich die organisatorischen und administrativen Fähigkeiten der veranstaltenden Mitglieder ausgebaut.

2.3.   die Bereitstellung einer Plattform, welche Hilfesuchenden und Laien bei der Teilnahme an Vereinsveranstaltungen, bzw. den Austausch über moderne Informationsdienste (Newsgroups, Foren, Chats, E-Mail) die Möglichkeit gibt, sich mit erfahrenen Computerbenutzern auszutauschen.

3.     Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4.     Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51ff. der Abgabenordnung (AO).

5.     Die Mittel des Vereins werden ausschließlich für die in der Satzung genannten Zwecke verwendet.

6.     Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem gesetzten Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Mitgliedschaft erwerben

1. Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen, Personen? und Handelsgesellschaften, nicht rechtsfähige Vereine sowie Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts werden.

2. Der Antrag einer natürlichen Person auf Erwerb der Mitgliedschaft soll den Namen, das Alter und die Anschrift des Antragstellers enthalten. Anträge von juristischen Personen, Personen?
oder Handelsgesellschaften, nicht rechtsfähigen Vereinen oder Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Erwerb der Mitgliedschaft haben den Namen, die Firma bzw. Geschäftsbezeichnung, die Handels? oder Vereinsregisternummer sowie das zuständige Registergericht zu enthalten. Über die Aufnahme weiterer Angaben in den Antrag entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift mindestens eines der gesetzlichen Vertreter.

3. Über den Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Antrages ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

4. Die Mitgliederversammlung kann solche Personen, die sich besondere Verdienste um den Verein oder um die von ihm verfolgten satzungsgemäßen Zwecke erworben haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen. Ehrenmitglieder haben alle Rechte eines ordentlichen Mitglieds. Sie sind von Beitragsleistungen befreit.

 

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet

2. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Er ist nur zum Schluss eines Quartals unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zulässig.

3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens ein Monat verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.

4. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, das Ansehen des Vereins schädigt, die Voraussetzungen der Satzung nicht mehr erfüllt, oder wenn ein anderer, wichtiger Grund vorliegt. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied in Schrift? oder Textform (bspw. Fax, Email) mitzuteilen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung. Bis zum Beschluss der Mitgliederversammlung ruht die Mitgliedschaft. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusseses beim Vorstand schriftlich
eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

5. Die Beitragspflicht für den laufenden Abrechnungszeitraum bleibt von der Beendigung der Mitgliedschaft unberührt.

 

§ 5 Mitgliedsbeiträge

1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.

2. Die Höhe des Jahresbeitrags sowie etwaiger Gebühren für Zusatzangebote und deren Fälligkeiten werden vom Vorstand in einer Beitragsordnung festgesetzt.

3. Die rückwirkende Erhöhung des Jahresbeitrags sowie etwaiger Gebühren für Zusatzangebote im laufenden Geschäftsjahr ist zulässig. Eine Erhöhung im Sinne des vorstehenden Satz 1 um
mehr als 5 % ist jedoch nur zulässig, soweit den Mitgliedern ein Sonderaustrittsrecht gewährt wird.

4. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

 

§ 6 Organe des Vereins

1. Die Organe des Vereins sind:

2. Der Verein kann einen nicht bestimmenden Beirat einrichten. Die Einrichtung eines Beirats und die Auswahl der Beiratsmitglieder obliegt dem Vorstand.

 

§ 7 Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht mindestens aus einer, höchstens jedoch aus drei Personen.

2. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Dabei ist jedes Vorstandsmitglied einzeln berechtigt, den Verein zu vertreten.

3. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. In der Geschäftsordnung kann insbesondere eine Verteilung der Aufgaben auf die jeweiligen Mitglieder des Vorstands
erfolgen. Abschluss, Änderung und Aufhebung einer Geschäftsordnung für den Vorstand bedürfen eines einstimmigen Beschlusses des Vorstands.

 

§ 8 Die Zuständigkeit des Vorstands

1. Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

2. Der Vorstand hat vor allem folgende Aufgaben:

 

§ 9 Die Amtsdauer des Vorstands

1. Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 6 Jahren vom Tage der Wahl angerechnet, gewählt. Ein Vorstandsmitglied bleibt, auch nach Ablauf seiner regulären Amtszeit, bis zur gültigen Wahl eines neuen Vorstandsmitglieds im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen.

2. Der Bestellung zum Vorstand ist jederzeit widerruflich.

3. Scheidet ein Vorstand während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

4. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder; mit der Mitgliedschaft im Verein endet auch die Mitgliedschaft im Vorstand.

5. Wiederwahl ist zulässig.

 

§ 10 Mitgliederversammlung

1.     Jährlich, spätestens im Dezember muss eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.

2.     Eine Mitgliederversammlung kann auch über das Internet gehalten werden, dabei wird sich in einem passwortgeschützten Raum eines Voice Programms getroffen. Die Zugangsdaten zu diesem passwortgeschützten Raum im Voice Programm wird in der Einladung zur Mitgliederversammlung mitgeteilt.

3.     Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn dies das Interesse des Vereins erfordert, wenn ein Vorstandsmitglied vorzeitig ausgeschieden ist oder, wenn der 10. Teil der Mitglieder schriftlich vom Vorstand unter Angabe von Zweck und Grund einer alsbaldigen Mitgliederversammlung deren Einberufung verlangt hat.

4.     Zuständig für die Festlegung der vorläufigen Tagesordnung und für die Einberufung der Mitgliederversammlung ist der Vorstand.

5.     Zur ordentlichen Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von vier Wochen, zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Frist von zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung, postalisch oder per e-Mail, einzuladen.

6.     Die Mitgliederversammlung ist zuständig für

6.1.   Satzungsänderungen,

6.2.   Wahl des Vorstands und dessen Entlastung,

6.3.   Beitragsfestsetzung,

6.4.   Aufnahme eines Mitglieds nach Berufung des abgelehnten Aufnahmebewerbers,

6.5.   Ausschließung eines Mitglieds nach fristgerechter Berufung des betroffenen Mitglieds,

6.6.   Auflösung des Vereins.

7.     Jedes Mitglied hat eine Stimme. Nicht volljährige Mitglieder stimmen durch ihren gesetzlichen Vertreter ab.

8.     Die Erteilung einer Stimmvollmacht ist nur an ein Vereinsmitglied zulässig.

9.     Es entscheidet die Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen und ersichtlich ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt.

10.  Zur Beschlussfassung über die Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 2/3, für die Beschlussfassung über die Änderung des Zwecks des Vereins und über dessen Auflösung eine Mehrheit von 3/4 erforderlich.

11.  Abstimmungen erfolgen in der Regel offen. Auf Verlangen eines oder mehrerer Mitglieder müssen Wahlen und Abstimmungen geheim sein. Gewählt ist der Kandidat, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt.

11.1.   Jeder stimmberechtigte Teilnehmer vermerkt auf einem, für diesen Zweck bereitgestellten, Blatt Papier den Kandidaten, den er wählen will und gibt das Blatt beim Versammlungsleiter ab.

11.2.   Bei einer Mitgliederversammlung im Voice Programm wird für geheime Wahlen eine passwortgeschützte Internetseite für 30 Minuten von der Versammlungsleitung frei geschaltet, auf der jeder stimmberechtigte Teilnehmer seine Stimme anonym abgeben kann.

 

§ 11 Streichung aus der Mitgliederliste

1.     Hat ein Mitglied den fälligen Beitrag nicht geleistet, so wird es nach einem Monat schriftlich per Einschreiben gemahnt und darauf hingewiesen, dass es, sollte der Betrag nicht bis 2 Wochen nach Eingang des Schreibens eingehen, aus der Mitgliederliste gestrichen wird.

2.     Das sodann säumige Mitglied wird vom Vorstand aus der Mitgliederliste gestrichen. Dies wird dem Betroffenen formlos mitgeteilt.

3.     Mit der Streichung aus der Mitgliederliste entfallen alle Rechte der Mitgliedschaft.

 

§ 12 Versammlungsniederschrift

1.     Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterschreiben ist.

2.     Eine Abschrift des Versammlungsprotokolls ist den Mitgliedern innerhalb von drei Wochen nach der Versammlung zu übersenden.

3.     Geht innerhalb weiterer zwei Wochen kein Einspruch ein, gilt das Protokoll als genehmigt.

 

§ 13 Streichung aus der Mitgliederliste

Für Schäden, gleich welcher Art, die einem Vereinsmitglied aus der Teilnahme am eSportbetrieb oder durch Benutzung der übrigen Vereinseinrichtungen oder durch Anordnung der Vereinsorgane entstanden sind, haftet der Verein nur, wenn einem Organmitglied oder einer sonstigen Person, für die der Verein nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zu vertreten hat.

 

§ 14 Luquidation
Die Liquidation obliegt dem Vorstand

 

§ 15 Schlussbestimmung

1.  Die Satzung tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

2.  Bisherige Satzungen erlöschen mit Inkrafttreten dieser Satzung

 

Die Satzung wurde am 17.09.2017 festgesetzt